Unter dem Begriff Web 2.0 werden viele Phänomene der jüngeren Web-Entwicklung zusammengefasst. Eine herausragende Eigenschaft vieler Web 2.0-Entwicklungen ist die stärkere Interaktion mit dem Benutzer, der zuvor überwiegend als Rezipient, nun als Inhaltslieferant (User generated Content
) fungiert. Als Ursprung des Begriffs gilt ein Artikel von Tim O'Reilly, in dem er bereits den Ausdruck Collective Intelligence
benutzt.
Das Web 2.0 besitzt zweifellos viele Aspekte des ehemals proklamierten Semantic Web. Während dieser Begriff heutzutage eher als abgenutzt verstanden wird, verwenden wir ihn ausschließlich positiv. Das Semantic Web war niemals als von oben
vorgegebenes zweites Web konzipiert. Übrigends ebensowenig wie das erste
Web. Beide Ideen, das Web und das Semantic Web, funktionieren nur, indem einzelne Knoten des Netzes unabhängig voneinander entstehen und nach und nach miteinander verlinkt werden — das Ergebnis, ein Linkwerk.
Wir sehen Web 2.0 nicht als Widerspruch, sondern Teile davon als erste Umsetzung eines Semantic Web an. Mit dieser Philosophie im Hintergrund entwickeln wir Software für das Management von kollektivem Wissen. — Die Einsatzgebiete sind weit. Sie umfassen Intranets genauso wie das Internet.
2008 wird ein wichtiges Jahr. Wir beabsichtigen nicht weniger als Sie mit unserer Software zu faszinieren, Sie mitzureißen, mitzunehmen auf einen neuen Weg das Web zu nutzen. Wenn wir Sie neugierig gemacht haben, wenn Sie nicht warten möchten bis wir den Vorhang für die Öffentlichkeit lüften, dann sprechen Sie uns an. Sie bekommen eine exklusive Vorpremiere.